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Taunus Metal Admin
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Anmeldungsdatum: 08.11.2008 |
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Verfasst am: 26.04.2010 15:21 Titel:
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Die letzte Demo "Jackpot" aus dem Jahr 2007 konnte mich ja schon in einigen Punkten positiv überzeugen . 3 Jahre später routiert nun endlich die neue musikalische Vorstellung in Form eines selbstproduzierten Silberlings von CRUSHER in meinem Player . Vorweg ein Wort zum Mix . Dieser kommt wesentlich besser als beim Vorgänger aus den Boxen daher , hat endlich den nötigen Druck , den die Songs von CRUSHER ganz einfach auf Konserve brauchen um das Potential der Band auch klangtechnisch in die Ohren des geneigten Hörers zu transportieren .
Kommen wir zum Songmaterial . Insgesamt 6 Granaten , allesamt dem Genre des Thrash Metal zuzuordnen , sind auf "The Airfield Tapes" zu finden . Im Normalfall arbeitet man bei einer Review die Tracklist von oben nach unten ab . Geht bei CRUSHER's Neuer aber nicht , sorry . Die Jungs haben mit "The Battle On The Bridge Of Steel" (MANOWAR lassen grüssen ) einen Song der absoluten Extraklasse fast mittig auf dem Rundling platziert und das Ding hat mich echt weggehauen .
Man stelle sich eine Komposition , welche von den allgemeinen Aufbaustrukturen her durchaus aus der Feder der vorab zitierten und selbsternannten "Kings Of Metal" stammen könnte , gesungen von KREATOR's Mille vor - So in etwa klingt "The Battle On The Bridge Of Steel" . Die Spielfreude der Band ist zu jederzeit und in jeder Note dieses Songs hörbar , animiert pausenlos zum abhotten und wartet zum Ende hin auch noch mit einer gewissen Theatralik in den eingearbeiteten Background Vocals und dem , durch eisige Windgeräusche untermalten final gesprochenen Text Part auf . Ohne grossartige Tiraden zu schwingen . "The Battle On The Bridge Of Steel" ist zweifelsohne der musikalische Höhepunkt auf der Demo und sollte allein deswegen zum Kauf animieren .
Anyway ... Überhaupt hat man in Sachen Songwriting auf "The Airfield Tapes" , wie ich finde , enorm zugelegt . Von dem in meiner ersten Review zu "Jackpot" noch als hauptsächlich genannten Kritikpunkt der eingebauten , teilweise extrem schwer nachvollziehbaren Breaks in den einzelnen Songs ist nicht mehr viel übrig geblieben . Seinerzeit gab ich den Jungs ja den Tip , diese doch nach dem Motto , weniger ist oft mehr , einfach etwas sparsamer einzusetzen .
Ob meine damalige Kritik dafür gesorgt hat , das das neue Material nun wesentlich straighter ist , kann ich nicht beurteilen . Fakt ist : Die Band hat auf halsbrecherische Breaks , die sich in meinen Ohren halt immer störend auf einen gewissen Fluss der Musik auswirken , fast vollständig verzichtet . Einzig im zweiten Song "Dark" sowie im nachfolgendem Stück "The Truth" sind mit den abrupt eingestreuten Breaks ein paar altherkömmliche Verfahrensweisen im Songwriting zum Zuge gekommen . Hier sei aber erwähnt das diese sich diesmal homogener in die Stücke einfügen und somit auch nicht allzu störend wirken . Insofern wurde also auch hier alles richtig gemacht . In "The Truth" handelt es sich übrigens nur um ein paar überraschende Basszupfer mit denen man vielleicht der Freude über den , nach ewig langer Zeit nun endlich gefundenen passenden Bassman , Nachdruck verleihen wollte . Es sei den Jungs gegönnt .
Auch auf die Gefahr hin das sich die Review nun vollends im Chaos verläuft setze ich meine Sichtweise mit dem Opener "1st Battle" fort . Zu Beginn quillt das Ding schleppend wie dickflüssige Lavamasse aus der Anlage , um sich dann nach nur kurzer Zeit in einen schnellen , alles niederwalzenden Geröllwall zu verwandeln . Genau in diesen zwei Geschwindigkeitsstufen geht es dann auch im Wechsel weiter . Schwer auffällig ist zudem die verbesserte Gesangsarbeit von Frontmann Robin . Der Typ klang ja schon immer ein bisschen wie der Zwillingsbruder von Mille , halt nur etwas kratziger . Mittlerweile hab ich den Eindruck das er so langsam zu seinem eigenen Stil findet . Parallelen zum KREATOR-fronter sind zwar immer noch nicht ganz zu verleugnen , gelangen aber immer mehr in den Hintergrund .
Unterstützt wird der Sänger im übrigen in den neuen Stücken nun auch immer öfter vom Rest der Band durch deren Backing Vocals , was sich ebenfalls äusserst positiv auf die Aggressivität und Hörbarkeit der Songs von "The Airfield Tapes" auswirkt . "1st Battle" rangiert im "Airfield - Ranking" bei mir auf Platz zwei !
Zu "Into The Pit" , dem fünften Track auf der Demo und dem abschliessenden "Dont' Care" , welches ich im Vorfeld schon auf der Myspace - Seite der Jungs gehört habe , gibt's im einzelnen nicht mehr soviel zu sagen . Letzterer war bis zum hören von "The Battle On The Bridge Of Steel" mein eigentlicher Favorit von "The Airfield Tapes" . Zwei Thrasher , voll auf die Glocke und fertig is' .
Fazit : CRUSHER kann man ohne schwerwiegende Abstriche ein gut gelungenes Demo attestieren . Der musikalische Daumen zeigt in meiner Bewertung auf jeden Fall nach oben . Wer also auf Thrash Metal mit neueren Einflüssen steht kann auf dieser Seite Kontakt zur Band aufnehmen und sich dort eventuell die neue Demo ranholen .
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